Unabhängiges Datenschutzzentrum Saarland https://www.datenschutz.saarland.de/ Aktuelles de Unabhängiges Datenschutzzentrum Saarland https://www.datenschutz.saarland.de/fileadmin/templates/assets/img/logoUDZ.png https://www.datenschutz.saarland.de/ 235 80 Aktuelles TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Fri, 15 Nov 2019 11:01:00 +0100 Pressemitteilung: Von der Kennzeichenerfassung über „Künstliche Intelligenz“ bis hin zum Schwerpunkt „Gesundheit“ – Bei der 98. Konferenz der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder (DSK) standen viele aktuelle Themen auf der Tagesordnung https://www.datenschutz.saarland.de/ueber-uns/aktuelles/nachricht/pressemitteilung-von-der-kennzeichenerfassung-ueber-kuenstliche-intelligenz-bis-hin-zum-schwerpunkt/ Von der Kennzeichenerfassung über „Künstliche Intelligenz“ bis hin zum Schwerpunkt „Gesundheit“ –... Konferenz der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder (DSK) eine Reihe von Entschließungen und Beschlüssen gefasst. Die Bandbreite der Themen reichte dabei von der Kritik an einer massenhaften automatisierten Erfassung von Kfz-Kennzeichen bis hin zur Verabschiedung eines Positionspapiers betreffend den datenschutzgerechten Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Einen weiteren Schwerpunkt bildete der Gesundheitsbereich. Angesichts der fortschreitenden Digitalisierung des Gesundheitswesens fordert die DSK mit Blick auf die damit verbundenen Risiken sicherzustellen, dass - unabhängig von der Größe medizinischer Einrichtungen - Patientendaten nach dem Stand der Technik geschützt werden. Auch Gesundheitswebseiten und –Apps müssen die in sie gesetzten Erwartungen an Vertraulichkeit gewährleisten. In einem „Whitepaper“ (Sammlung von Empfehlungen) wurden für den Einsatz von Messenger-Diensten im Krankenhausbereich zudem technische Anforderungen zusammengestellt, die als Grundlage weiterer Diskussionen dienen sollen. Darüber hinaus erteilte die DSK Prüfaufträge, bspw. hinsichtlich der mit dem Einsatz von Sprachassistenzsystemen verbundenen Datenschutzfragen, an die entsprechenden Arbeitskreise und beschloss Verhaltensregelungen zur besseren Abstimmung und Zusammenarbeit mit den europäischen Aufsichtsbehörden. Die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit im Saarland, Frau Monika Grethel, zog am Ende der Konferenz ein positives Fazit und führte aus: „Der zunehmende Umfang der Tagesordnungen der Datenschutzkonferenz sowie die Vielzahl der unterschiedlichen Themenschwerpunkte zeigen deutlich, dass die voranschreitende Digitalisierung nahezu alle Lebensbereiche berührt und eine immer neue Auseinandersetzung mit datenschutzrechtlichen Fragenstellungen notwendig macht. Für die Datenschutzbeauftragten ist es daher unerlässlich, technische Entwicklungen und ihre Auswirkungen frühzeitig zu erkennen und sich mit diesen kritisch auseinander zu setzen. Aufgabe der Datenschutzbehörde ist es, Risiken (im Vorfeld) zu erkennen und diesen entgegen zu treten, ohne dass Innovationschancen vergeben werden.“ ]]> Pressemitteilung poststelle@datenschutz.saarland.de Fri, 15 Nov 2019 11:01:00 +0100 Pressemitteilung: Vorsicht bei Einbindung von Analyse-Diensten auf Websites – Website-Betreiber sollten ihr Angebot überprüfen https://www.datenschutz.saarland.de/ueber-uns/aktuelles/nachricht/pressemitteilung-vorsicht-bei-einbindung-von-analyse-diensten-auf-websites-website-betreiber-soll/ Aufgrund einer Vielzahl von Anfragen, Beschwerden und Kontrollanregungen weist die... Vorsicht bei Einbindung von Analyse-Diensten auf Websites – Website-Betreiber sollten ihr Angebot überprüfen Aufgrund einer Vielzahl von Anfragen, Beschwerden und Kontrollanregungen weist die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Monika Grethel auf Folgendes hin: Hinsichtlich der rechtlichen Bewertung der Einbindung von Analyse-Diensten auf Websites und in Apps haben sich die Aufsichtsbehörden des Bundes und der Länder in der Orientierungshilfe für Anbieter von Telemedien auf ein gemeinsames Rechtsverständnis geeinigt.[1] Rechtsauffassungen, die unter Berücksichtigung der Rechtslage vor dem 25.05.2018 veröffentlicht wurden, wie z. B. die „Hinweise des HmbBfDI zum Einsatz von Google Analytics“, sind überholt und werden von den Aufsichtsbehörden des Bundes und der Länder nicht mehr vertreten. Anbieter von Telemedien sind aufgrund von Art. 5 Abs. 1, 2 Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verpflichtet, die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung personenbezogener Daten, die sie durch die Einbindung von Analyse-Diensten in ihren Angeboten zu verantworten haben, nachzuweisen. Bei mehreren Analyse-Diensten ist bereits aus deren Nutzungsbedingungen ersichtlich, dass eine Verarbeitung personenbezogener Daten in einem Umfang vorgenommen wird, der über das erforderliche Maß hinausgeht, oder eine Verarbeitung auch zu eigenen Zwecken des Analyse-Dienste-Anbieters stattfindet. Der Einsatz eines solchen Dienstes würde – vorbehaltlich einer konkreten Prüfung im Einzelfall – auf Grundlage der Kriterien, die in der Orientierungshilfe für Anbieter von Telemedien aufgestellt worden sind, den Spielraum überschreiten, den die Rechtsgrundlage des Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO bietet. In diesen Fällen wäre der Einsatz solcher Dienste – wenn überhaupt – nur auf Grundlage einer der anderen in Betracht kommenden Rechtsgrundlagen aus Art. 6 Abs. 1 DSGVO, wie z. B. einer wirksamen Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 Buchst. a DSGVO, denkbar. Hinsichtlich der Vorgaben, denen eine wirksame Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 Buchst. a DSGVO genügen muss, wird auf die Leitlinien des Europäischen Datenschutzausschusses zur Einwilligung [2]  und das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) im Verfahren „Planet 49“[3]  verwiesen. Die Datenschutzaufsichtsbehörden prüfen die an sie herangetragenen Beschwerden und Kontrollanregungen und werden die darin vorgebrachten Hinweise auf Verstöße gegen die DSGVO nach pflichtgemäßem Ermessen verfolgt.
[1] https://www.datenschutzkonferenz-online.de/media/oh/20190405_oh_tmg.pdf. [2] Leitlinien in Bezug auf die Einwilligung gemäß Verordnung 2016/679 (wp 259 rev.01), S. 4, abrufbar unter:
https://www.datenschutzkonferenz-online.de/media/wp/20180410_wp259_rev01.pdf. [3] EuGH, Urteil vom 01. Oktober 2019, Rs. C-673/17 „Planet 49“, abrufbar unter: 
http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text=&docid=218462&pageIndex=0&doclang=DE&mode=lst&dir=&occ=first&part=1&cid=497860.
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Datenschutz poststelle@datenschutz.saarland.de Thu, 14 Nov 2019 11:00:00 +0100
Einladung zur 39. Sitzung des Arbeitskreis Informationsfreiheit vom 12. bis 13. November 2019 in Saarbrücken https://www.datenschutz.saarland.de/ueber-uns/aktuelles/nachricht/einladung-zur-39-sitzung-des-arbeitskreis-informationsfreiheit-vom-12-bis-13-november-2019-in-saa/ Die nächste Sitzung des Arbeitskreises Informationsfreiheit (AKIF) findet am 12. und 13. November... Unabhängigen Datenschutzzentrum SaarlandDie Landesbeauftragte für Datenschutz und InformationsfreiheitFritz-Dobisch-Str. 12 - 6611 SaarbrückenTelefon: 0681 94781 - 0Telefax: 0681 94781 - 29E-Mail: poststelle@datenschutz.saarland.de erforderlich.
Vorläufige Tagesordnung:
TOP 1 Begrüßung, Genehmigung der Tagesordnung
TOP 2 Erfahrungsaustausch zu Beratungen in UIG-Anfragen (Bund, E-Mail vom 29.08.2019)
TOP 3 Entschließungsentwurf „Zugang zu Umweltinformationen ist zur Verbesserung des Klimaschutzes unerlässlich“ (RLP, E-Mail vom 12.09.2019)
TOP 4 Entschließungsentwurf „Zweiter Nationaler Aktionsplan der Bundesregierung – nicht auf halbem Weg stehen bleiben!“ (RLP, E-Mail vom 17.09.2019)
TOP 5Vorschläge für mehr Transparenz der Datenschutzkonferenz (DSK) (BW, E-Mail vom 14.10.2019)
TOP 6Arbeitspapier zum Verhältnis des Geschäftsgeheimnisgesetzes zur Informationsfreiheit (Auftrag der 37. IFK vom 12.06.2019 )
TOP 7 Austausch zum Umgang mit Anfragen öffentlicher Stellen zur Übersendung von Stellungnahmen in IFG-Verfahren (BW, E-Mail vom 14.10.2019)
TOP 8 Austausch zum Thema „Datenschutz von Antragstellern in IFG-Verfahren“ (HH, E-Mail vom 25.10.2019)
TOP 9 Zukunft der IFG-Rechtsprechungsdatenbank, Berichterstatter: Brandenburg (BB, E-Mail vom 4.11.2019)
TOP 10 Termine AKIF/IFK
TOP 11 Berichte aus Bund und Ländern/Berichte aus den Ländern ohne IFG/Reaktionen auf Entschließungen der IFK
TOP 12 Verschiedenes
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Einladungen AKIF poststelle@datenschutz.saarland.de Wed, 23 Oct 2019 11:42:00 +0200
Pressemitteilung: Konzept der Datenschutzkonferenz zur Zumessung von Geldbußen https://www.datenschutz.saarland.de/ueber-uns/aktuelles/nachricht/pressemitteilung-konzept-der-datenschutzkonferenz-zur-zumessung-von-geldbussen/ Die Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder (DSK) legt...
Konzept der Datenschutzkonferenz zur Zumessung von Geldbußen  

Die Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder (DSK) legt ihr Konzept zur Zumessung von Geldbußen bei Verstößen gegen die DS-GVO durch Unternehmen vor. Das Konzept gestaltet im Wesentlichen die Vorgaben des Art. 83 der Datenschutz-Grundverordnung aus und ist auf Fortentwicklung angelegt. Ziel des Konzepts ist es, den Datenschutzaufsichtsbehörden eine einheitliche Methode für eine systematische, transparente und nachvollziehbare Bemessung von Geldbußen zur Verfügung zu stellen.  

Die Veröffentlichung des Konzeptes erfolgt, nachdem erste Verhandlungen auf europäischer Ebene zu diesem Thema stattgefunden haben, in denen die Entwurfsfassung des Konzepts eine Rolle gespielt hat. Nach Art. 70 Abs. 1  lit. k der Datenschutz-Grundverordnung ist eine Harmonisierung der Festsetzung von Geldbußen durch Leitlinien zu fördern. Veränderungen und Ergänzungen des Konzepts sowie der Praxis der Aufsichtsbehörden sind aufgrund neuer Erkenntnisse aus den europaweiten Abstimmungen  in der Zukunft möglich.Bis der Europäische Datenschutzausschuss endgültige Leitlinien erstellt hat, bietet das vorliegende Konzept die Grundlage für die Bußgeldzumessung in der Sanktionspraxis der deutschen Aufsichtsbehörden.
 
Mit der Veröffentlichung der vorliegenden Fassung des Konzeptes zur Bemessung von Geldbußen soll ein Beitrag zur Transparenz im Hinblick auf die Durchsetzung des Datenschutzrechts geleistet werden. Es soll erantwortliche und Auftragsverarbeiter in die Lage versetzen, die Entscheidungen der Aufsichtsbehörden nachzuvollziehen. Das Konzept unterstützt mit der Anknüpfung an den Umsatz eines Unternehmens bei der Bußgeldzumessung den erklärten Willen des europäischen Gesetzgebers, die Wirksamkeit, Verhältnismäßigkeit und abschreckende Wirkung der Verhängung von Geldbußen sicherzustellen.
 
Weitere Informationen:

Konzept der Konferenz  der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder zur Zumessung von Geldbußen bei Verstößen gegen die DS-GVO. Download: Konzept zur Bußgeldzumessung in Verfahren gegen Unternehmen  ]]>
Datenschutz poststelle@datenschutz.saarland.de Wed, 23 Oct 2019 07:38:00 +0200
DSGVO – grenzüberschreitende Zusammenarbeit der europäischen Datenschutzaufsichtsbehörden https://www.datenschutz.saarland.de/ueber-uns/aktuelles/nachricht/dsgvo-grenzueberschreitende-zusammenarbeit-der-europaeischen-datenschutzaufsichtsbehoerden/ Das Unabhängige Datenschutzzentrum Saarland hatte für Mittwoch, 18. September 2019, zusammen mit... Veranstaltung des Unabhängigen Datenschutzzentrums Saarland in Brüssel mit dem Thema  

„DSGVO – grenzüberschreitende Zusammenarbeit der europäischen Datenschutzaufsichtsbehörden“


Das Unabhängige Datenschutzzentrum Saarland hatte für  Mittwoch, 18. September 2019, zusammen mit der Vertretung des Saarlandes bei der EU zur Veranstaltung mit dem Thema „DSGVO – Erfahrungen in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der europäischen Aufsichtsbehörden“ nach Brüssel geladen.

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) bedingt als europaweit einheitlich geltendes Datenschutzrecht eine enge Zusammenarbeit aller europäischen Datenschutzaufsichtsbehörden in zahlreichen Bereichen und auf verschiedenen Ebenen.  

Zu diesem komplexen Thema der grenzüberschreitenden Kooperation konnten Vortragende, die sich mit der gesamteuropäischen Dimension des Datenschutzrechts aus unterschiedlichen Perspektiven befassen, für die Veranstaltung gewonnen werden:  

  • Dr. Horst Heberlein, Vertreter der Europäischen Kommission aus der Generaldirektion für die Bereiche Justiz und Verbraucher, der den Entstehungsprozess der DSGVO gestaltend begleitet hat,  
  • Prof. Dr. Dieter Kugelmann, Landesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit des Landes Rheinland-Pfalz und zugleich diesjähriger Vorsitzender der Datenschutzkonferenz, der einen Einblick in die grenzüberschreitende Zusammenarbeit aus der Perspektive einer deutschen Aufsichtsbehörde gab und
  • Wilfried Heyen, Datenschutzbeauftragter im Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien, der nicht nur aus seiner Sicht als Datenschutzbeauftragter einer Behörde berichtete, sondern auch aus Sicht eines anderen europäischen Mitgliedstaates.  

Die saarländische Landesdatenschutzbeauftragte Monika Grethel dankte dem Leiter der Vertretung Christoph Roth für seine Gastfreundschaft und begrüßte das Fachpublikum: „Ich freue mich, dass wir heute in Brüssel, dem politischen Zentrum Europas, die Möglichkeit haben, uns über Erfahrungen bezüglich der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der europäischen Datenschutzaufsichtsbehörden auszutauschen“.

Im Anschluss der Veranstaltung bestand für die Zuhörer und Referenten Gelegenheit zum Meinungsaustausch. ]]>
Datenschutz poststelle@datenschutz.saarland.de Mon, 23 Sep 2019 11:41:00 +0200
DSK entwickelt Konzept zur Bußgeldzumessung https://www.datenschutz.saarland.de/ueber-uns/aktuelles/nachricht/dsk-entwickelt-konzept-zur-bussgeldzumessung/ Die Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder (DSK)... PressemitteilungDatenschutz poststelle@datenschutz.saarland.de Thu, 19 Sep 2019 10:53:00 +0200 Public-IT-Security (PITS) 2019: Das Unabhängige Datenschutzzentrum Saarland war stark vertreten! https://www.datenschutz.saarland.de/ueber-uns/aktuelles/nachricht/public-it-security-pits-2019-das-unabhaengige-datenschutzzentrum-saarland-war-stark-vertreten/ Bei dem Fachkongress Deutschlands für IT- und Cybersicherheit bei Staat und Verwaltung,der vom...
Die Datenschutzbeauftragte des Saarlandes, Frau Monika Grethel, führte nicht nur mit ihrem Impulsvortrag das Thema „Datenschutz als Treiber der Digitalisierung“ ein, sondern moderierte auch im Anschluss die dazugehörige Expertenrunde.

„Sowohl in der Privatwirtschaft als auch in der öffentlichen Verwaltung wird das Thema Datenschutz immer noch viel zu häufig als Hemmschuh für Digitalisierung und Innovation gesehen“, führte Frau Grethel in die Thematik ein. „Dabei ist genau das Gegenteil der Fall, denn der Erfolg des digitalen Wandels ist eng mit der Datenschutzkonformität verbunden“, betonte Frau Grethel und erklärte: “Viele Bürgerinnen und Bürger wünschen sich mehr Angebote im Bereich der Online-Serviceangebote und Nutzungsmöglichkeiten.“ Gleichzeitig gelte es aber auch überall dort kritisch hinzusehen, wo sensible Daten verarbeitet werden. Insbesondere vor dem Hintergrund der rasanten weltweiten Vernetzung und zunehmenden Digitalisierung in allen Lebensbereichen falle dem Staat und den Kontrollorganen hierbei eine besondere Aufgabe zu.

„Wir müssen uns unserer wichtigen Rolle bewusst werden, die Balance zwischen den Anforderungen an Nutzerfreundlichkeit und Datenschutz zu finden“, betonte Frau Grethel zum Abschluss ihres Vortrages, bevor sie zur anschließenden Diskussionsrunde der Experten überleitete.

Neben der Datenschutzbeauftragten hatte auch ihr Stellvertreter, Herr Dr. Steffen-Werner Meyer, einen aktiven Part bei der diesjährigen Veranstaltung. Ebenfalls mit einem Impulsvortrag führte er in eine Expertenrunde ein, die sich mit der Thematik der „Cloud Security“ beschäftigte. Es wurde darüber diskutiert, welche Risiken bei der Nutzung von Cloud-Services bestehen, wie man sich vor unbefugtem Zugriff und Datendiebstahl schützen kann und welche rechtlichen Möglichkeiten die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in diesen Fällen bietet.

Moderiert wurde die gesamte zweitägige Veranstaltung u.a. durch den Leiter Technischer Datenschutz bei der Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit des Saarlandes, Herrn Frank Moses.

Hintergrund:

Der Fachkongress Deutschlands für IT- und Cybersicherheit (Public-IT-Security (PITS)) gilt in Fachkreisen als der Treffpunkt für IT-Verantwortliche von Bund, Ländern, Kommunen, den Streitkräften, Europäischen Polizeibehörden, den Nachrichtendiensten, der NATO, den Anbietern von Sicherheitslösungen und der Wissenschaft. Als Plattform für neue Trends setzt sie bereits seit über 10 Jahren entscheidende Impulse im Hinblick auf die Bildung von Netzwerken und den Austausch von Informationen. Die diesjährige Veranstaltung steht unter dem Motto „Die agile hybride Bedrohungslage“ und richtet den Fokus auf die Frage, wie die fortschreitende Digitalisierung angesichts zunehmender und dynamischer Bedrohungen für Netze und IT-Systeme der Verwaltung, Kritischer Infrastrukturen und der Wirtschaft erfolgreich gestaltet werden kann.

Schwerpunktthemen 2019 sind:

  •     der Kampf gegen Kriminalität, Spionage und Terrorismus im Cyber-Raum,
  •     Sicherheit in 5G-Mobilfunknetzen,
  •     Kooperationsmöglichkeiten für die zukünftige Cyber-Abwehr zwischen Verwaltung, Sicherheitsbehörden und Wirtschaft,
  •     die Umsetzung des IT-Sicherheitsgesetz 2.0

Weitere Informationen unter:

www.public-it-security.de

 

Die Pressemitteilung steht als PDF-Dokument zum Download zur Verfügung]]>
Pressemitteilung poststelle@datenschutz.saarland.de Tue, 03 Sep 2019 15:36:00 +0200
Rechte betroffener Personen nach der DSGVO https://www.datenschutz.saarland.de/ueber-uns/aktuelles/nachricht/rechte-betroffener-personen-nach-der-dsgvo/ Die Rechte der betroffenen Personen werden durch die DSGVO spürbar gestärkt. Neben... Themen > Betroffenenrechte ]]> Datenschutz poststelle@datenschutz.saarland.de Wed, 07 Aug 2019 14:16:00 +0200 DSK-Beschluss zum Thema „Asset-Deal“ https://www.datenschutz.saarland.de/ueber-uns/aktuelles/nachricht/dsk-beschluss-zum-thema-asset-deal/ Im Nachgang der 97. Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der...
„Die Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder hat sich auf einen Katalog von Fallgruppen verständigt, die im Rahmen der Interessenabwägung nach Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f i.V.m. Abs. 4 DS-GVO bei einem Asset Deal zu berücksichtigen sind…“ Download:   Asset Deal - Katalog von Fallgruppen  ]]>
Datenschutz poststelle@datenschutz.saarland.de Tue, 02 Jul 2019 09:12:00 +0200
Pressemitteilung anlässlich der 37. Konferenz der Informationsfreiheitsbeauftragten in Deutschland (IFK) am 12. Juni 2019 https://www.datenschutz.saarland.de/ueber-uns/aktuelles/nachricht/pressemitteilung-anlaesslich-der-37-konferenz-der-informationsfreiheitsbeauftragten-in-deutschland/ Die Konferenz der Informationsfreiheitsbeauftragten in Deutschland (IFK) ist ein Zusammenschluss...
Mit dem verabschiedeten Positionspapier „Informationszugang in den Behörden erleichtern durch ,Informationsfreiheit by Design‘“ ruft die Konferenz den Gesetzgeber dazu auf, die gesetzlichen Grundlagen und Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die öffentliche Verwaltung die Anforderungen an die Informationsfreiheit bereits von Anfang an in die Gestaltung ihrer IT-Systeme und organisatorischen Prozesse einfließen lässt: „Informationsfreiheit by Design“.  „Aufgrund der gegenwärtig notwendigen Anpassungen der Verwaltungsorganisation an die Herausforderungen des digitalen Wandels liegt es förmlich auf der Hand, die sich aus der Informationsfreiheit ergebenden Anforderungen dabei mit zu berücksichtigen und entsprechende Lösungen von Anfang an zu implementieren,“ erklärte Monika Grethel. Weiterhin sprechen sich die Informationsfreiheitsbeauftragten in einer Entschließung für mehr Transparenz bei politischen Entscheidungsprozessen aus. Sie fordern den Gesetzgeber dazu auf, ähnlich wie dies in anderen Ländern bereits der Fall ist, ein verpflichtendes Lobbyregister einzuführen, in das sich die Interessenvertretungen mindestens unter Angabe ihrer Tätigkeit und Aktivität im jeweiligen Entscheidungsprozess eintragen müssen.  Monika Grethel betonte: „Die Bürgerinnen und Bürger haben das Recht zu erfahren, wer in wessen Auftrag und mit welchen Mitteln auf politische Entscheidungen einzuwirken versucht. Der Zugang zu diesen Informationen ist essentiell für die demokratische Willensbildung und stärkt das Vertrauen der Menschen in die Politik.“ Daneben beschäftigte sich die Konferenz erneut mit dem Thema der Transparenz und Erklärbarkeit algorithmischer Entscheidungssysteme und hatte hierzu Gelegenheit den Saarbrücker Computerethiker Kevin Baum zu hören. Als weiterer Referent war Herr Dr. Jean-Christophe Puffer-Mariette eingeladen, der als Référendaire im Kabinett von Richter A. Dittrich am Gericht der Europäischen Union in Luxemburg tätig ist und einen Ein- und Ausblick in das Informationszugangsrecht auf europäischer Ebene gab. Kontakt:
Unabhängiges Datenschutzzentrum Saarland
Telefon 0681 94781-0
Fax 0681 94781-29
E-Mail poststelle@datenschutz.saarland.de
Internet www.datenschutz.saarland.de
www.informationsfreiheit.saarland.de ]]>
Informationsfreiheit poststelle@datenschutz.saarland.de Thu, 13 Jun 2019 14:50:00 +0200